INTERREG III B - CADSES

Sustainable Use and Management of
Alluvial Plains in Diked River Areas

SUMAD


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Partner:

  • Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Forstsektion
  • Land Burgenland
  • Land Niederösterreich
  • Land Steiermark

Kurzbeschreibung:

Zielsetzung
Die Erarbeitung von übertragbaren Strategien und Instrumenten für eine Nachhaltige Vorlandbewirtschaftung gemeinsam mit allen Beteiligten (Wasserwirtschaft, Naturschutz, Forst, Verbände, Kommunen) unter besonderer Berücksichtigung des Naturschutzes (Natura 2000).

Ausgangslage
Die relevanten Abschnitte der Projektgewässer sind zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes eingedeicht. Die Vorländer zwischen den Deichen wachsen durch Sedimentation ständig weiter auf; das ursprünglich der Bemessung zugrundegelegte Abflussprofil wird kleiner. Diese Entwicklung verstärkt sich durch die natürliche Sukzession in den Auen. Dadurch erhöht sich die Risikowahrscheinlichkeit. Zur Risikovorsorge, hat die Wasserwirtschaft als Unterhaltungspflichtige bisher die Vorländer geräumt bzw. die Auwälder durchfließbar gestaltet. Diese Räum- und Rodungsarbeiten stehen zunehmend naturschutzfachliche/naturschutzrechtliche Vorgaben entgegen (Natura 2000). Der Bedarf nach integrierten Strategien und Instrumenten steigt.

Bezug zu Europäischen Raumentwicklungskonzept (EUREK)
Flussgebiete haben in den letzten Jahrzehnten einen spürbaren Funktions- und Bedeutungswandel für die europäische Raumentwicklung erfahren. Von den EU-Mitgliedstaaten wird die Wasserwirtschaft als ein entscheidender Faktor für die Entwicklung einer ausgewogenen Raumstruktur bezeichnet (siehe auch EUREK). Der Bedarf an integrierten Ansätzen der Wasserwirtschaft und an multifunktionalen räumlichen Strategien steigt.

Erwartete Ergebnisse
Das Projekt liefert Ergebnisse zu einem Teilaspekt langfristiger Programme der beteiligten Wasserwirtschaftsverwaltungen. So werden zB im Rahmen des Aktionsprogramms 2020 "Nachhaltiger Hochwasserschutz in Bayern" 2,25 Mrd. Euro investiert. Neben der Absicherung bestehender Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft trägt das Projekt gleichzeitig dazu bei, innovative Erwerbsmöglichkeiten (zB Aufgaben im Rahmen des Flussgebietsmanagement) zu erschließen.
Das Vorlandmanagement wird in Studien wissenschaftlich begleitet, um dieses zusätzliches übertragbare transnationale Instrument nachvollziehbar zu machen und abzusichern. Darüber hinaus wird erwartet:
• Einbindung regionaler Akteure und damit Wahrung des Bottom Up Ansatzes.
• Bestehende Akteure werden integriert und neue Umsetzungsstrukturen etabliert.
• Weiterführende Investitionen werden vorbereitet.
• Pilothafte Investitionen werden während der Projektlaufzeit getätigt.

 

 

SUMAD Projektgebiet Mur: Poster-Download (12 MB)


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